Die innere Schönheit jeder Seele durch Fotografie zeigen.

 

Ein bisschen was über mich

 

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Verheiratet mit Sylvia—meine beste Freundin und die Liebe meines Lebens—und Vater von vier kleinen Glücksbringern.

 

Schon als Kind habe ich gemerkt, dass mein Vater ein ziemlich begeisterter Fotograf war, und ich schätze, davon ist einiges an mir hängengeblieben. Jetzt, nach seinem Tod, habe ich das Gefühl, dass ich seine Flamme auf diese art weiter trage. Er war durch und durch Künstler und hat immer versucht, uns in eine kreative Richtung zu stupsen. Bei meinen zwei jüngeren Schwestern hat das auch direkt geklappt. Egal wann man sie sah, sie haben irgendwas Künstlerisches erschaffen und später dann Design zu ihrem Beruf gemacht. Als ich jünger war, stand ich auch auf Kunst und habe jede Chance genutzt, mir die Spiegelreflexkamera meines Stiefvaters zu schnappen, wenn ich denn durfte—hey, Filmrollen & Entwicklung waren teuer für einen Schüler—aber nach dem Schulabschluss habe ich das Ganze irgendwie aus den Augen verloren. Ich schätze, die Programmierkurse und die Software-Entwicklung haben mich erst mal voll beansprucht. Erst etwa vier Jahre später bin ich dann—sozusagen—wieder zurück in den Sattel gestiegen.

Der eigentliche Zünder kam 2005: Da habe ich auf einer Mac-Messe in Köln eine Digitalkamera gewonnen. Dass man die Ergebnisse viel schneller sehen konnte als bei analogen Bildern, hat die ganze Sache für mich viel zugänglicher gemacht. Ich habe das Ding überallhin mitgeschleppt. An manchen Tagen wünsche ich mir fast, ich hätte sie drei Jahre später nicht verkauft, als ich mich für meine erste digitale Spiegelreflexkamera entschieden habe—immerhin sie ging an einen guten Freund. Ich denke immer noch oft an diese kleine HP Kompaktkamera zurück, mit der damals alles wieder anfing.

Etwa ein Jahr nach dem Kauf der DSLR habe ich angefangen, mich auf Porträts zu konzentrieren. Meine ersten Versuche haben bei mir direkt einen Nerv getroffen—Ziel war klar—ich will das Genre ernsthaft angehen. Ich liebe die Herausforderung, die Erfahrung und die Aufregung, wenn man mit Menschen arbeitet. Manchmal sehe ich ein neues Gesicht und habe sofort einen ganz bestimmten Ausdruck im Kopf—dann will ich gar nicht mehr aufhören zu fotografieren, bis ich das Gefühl habe, genau diesen Look eingefangen zu haben der mir vor Augen war.

Am liebsten fotografiere ich Menschen auf Hochzeiten. Den Trubel eines Hochzeitstages einzufangen und so wertvolle Erinnerungen festzuhalten, wärmt mir das Herz. Jedes Mal, wenn ich ein altes Hochzeitsfoto sehe, erfüllt mich das mit Ehrfurcht — so wie es sein sollte. Der Fotograf war dafür verantwortlich, diesen einen Moment zu erwischen, und er hatte keine zweite Chance. Man muss verdammt viel Bedacht in diese winzigen Sekundenbruchteile stecken, um den Moment für die Ewigkeit zu bewahren. Und das alles mit dem Wissen, dass die Leute diese Bilder noch Generationen nach ihnen zeigen werden, um ihre Geschichte zu erzählen. Das ist es, was die Herausforderung so lohnenswert macht und die Begeisterung lebendig hält.

*(Ich hab den Em-Dash — übrigens schon benutzt, bevor ChatGPT cool war, okay?)



English Version:

A Little Bit About Me

 

Married to my dear friend and love of my life Sylvia, and father to four little bundles of joy.

 

When I was a kid I sometimes noticed that my dad was quite an enthusiastic photographer and I guess some of that rubbed off on me. Now, after his death, I feel like a flame is being carried on. He was always an artist at heart and always tried to guide us in a creative direction. Which definitely went straight forward with my two younger sisters. Anytime you’d look at them they were creating art of some kind, and eventually went on to make design their careers. I was into art when I was younger, and took chances at my step-father’s single-lens reflex camera when I was allowed—hey film was expensive to a young boy still in school—but I kind of lost touch after finishing high school. I guess, taking programming classes in college and developing software kept me busy for a while. About four years later, I got back on the art horse—so to speak. The kicker came in 2005, when I won a digital camera at a Mac trade fair in Cologne. Being able to see the results much faster than with analog pictures, really helped making the learning curve more approachable. I took that camera everywhere with me, and on some days I kind of wish and hadn’t sold it three years later, when I decided to buy my first digital single-lens reflex camera. Still sometimes I think back about that little point-and-shoot that started me on the photography path again. 

About a year into my DSLR-purchase I started focussing on portraits. My first attempts definitely poked a soft spot and I knew then I had to get serious with the genre. Ever since I've been keen on improving my skills and always love the challenge, experience, and excitement of working with people. Sometimes I will look at a new face, then see a certain expression in my mind, only to then not want to stop creating pictures until I feel I've got that look captured.

One of my favorite settings to capture images of people in, is a wedding. Capturing the excitement of a wedding day and preserving precious memories makes my heart feel warm. Every time I see an old wedding photo it puts my heart in awe—as it should. The photographer was responsible for capturing that moment and didn't have a second chance to do it right. A lot of thought that has to be put into a few split seconds to preserve the moment for eternity. All while knowing this effort will put images in peoples' hands that they will show generations after them, to tell them their story. It is part of what makes the challenge worth doing while keeping it exciting. 

*(I used — (em-dash) before ChatGPT was cool ok)

To show the inner beauty of every soul

through photography.